Kehrtwende bei der Bundesligatagung der Ringer - Planung zurück auf Null


Markneukirchen - Eine überraschende Kehrtwende gab es bei der Bundesligatagung der Ringer, bei der sich am vergangenen Freitag Vertreter der 26 Teams per Video-Chat trafen. Wurde Mitte Januar bereits die Einteilung der drei Vorrundenstaffeln an die Vereine verschickt, so sollten bei der Ligatagung bereits die Ansetzungen und Terminierung der Kampftage festgezurrt werden. Doch dazu kam es gar nicht, denn aufgrund mehrerer angesetzter Doppelkampftage wurde der Vorschlag eingebracht, statt bislang drei- nunmehr in vier Gruppen die Vorrunde auszukämpfen und die Endrunde mit Achtelfinalbegegnungen zu beginnen. Bislang startete die KO-Runde mit dem Viertelfinale. Die Bundesligavertreter müssen diesen Vorstoß nun in ihren Vereinen beraten und am 19. Februar darüber abstimmen.

Dieser Vorschlag, vier-, statt nur drei Vorrundengruppen zu bilden, traf den Nerv mehrerer Verantwortliche aus den Vereinen, da bei kleineren Gruppen und weniger Kampftage die Doppelkampftage entfallen. "Bislang waren die 26 Erstbundesligisten in zwei Neuner- und einer Achterstaffel aufgeteilt, wir waren in der Staffel Südost mit 7 Kontrahenten vertreten, zu denen neben Burghausen, Schorndorf und Heilbronn auch Aue, Greiz, Lichtenfels und Nürnberg gehörten, mit dieser Planung können wir gut leben", so Jörg Guttmann, Mannschaftsleiter des AV Germania Markneukirchen. Doch Guttmann sieht auch im neusten Vorschlag positive Aspekte: "... zwei Gruppen mit 7- und zwei mit 6 Teams wäre für uns aber auch in Ordnung, die Vorrundengruppe wird damit kleiner und ist etwas regionaler ausgerichtet".

Zudem ziehen viele Vereine die Corona-Pandemie mit ins Kalkül, die vielleicht bis zum Start der neuen Saison, Anfang September noch nicht ganz ausgestanden ist, aber auch die Weltmeisterschaften, die im Oktober in Oslo (NOR) ausgetragen werden, was Doppelkampftage und Kampfverlegungen nach sich ziehen wird. "Bei vier Vorrundenstaffeln wird der Wettkampfplan entzerrt, man ist in der Terminplanung variabler", so auch Jörg Jähnichen. Der Gelenauer ist Kampfrichterreferent des Ringer- Verbandes Sachsen und gehört mit Florian Geiger, seit dem Frühjahr, zu den Ressortverantwortlichen des Referates für Bundesligaangelegenheiten beim Deutschen Ringer- Bund. "Wir bieten den Vereinen Terminpläne für beide Varianten an, es wird sicherlich eine knappe Entscheidung", so Jähnichen, der am 19. Februar eine knappe Entscheidung erwartet.

jr

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