Rückrundenstart des AVG unter besonderen Voraussetzungen


Markneukirchen – Am kommenden Wochenende steht der Rückrundenstart in der Ringer-Bundesliga an und auch der AV Germania Markneukirchen wird trotz 2G seinen Heimkampf gegen den KSC Hösbach bestreiten.

„Laut Verordnung dürfen nur geimpfte und getestete Zuschauer in die Musikhalle Markneukirchen, wo die Begegnung 19:30 Uhr angepfiffen wird“, so der Vorsitzende des AVG Jens Berndt, der dennoch auf gut gefüllte Zuschauerränge hofft.


Der AV Germania Markneukirchen ist die Mannschaft der Hinrunde, nach vier Siegen gegen die Teams des KSC Hösbach, RV Lübtheen (nach Verwaltungsentscheid), FC Erzgebirge Aue und RSV Rotation Greiz wurde das Team aus dem oberen Vogtland erst auf der Ziellinie der Hinrunde vom SC Kleinostheim gebremst.

Die Mannschaft des Trainergespanns Andre Backhaus und Andy Schubert empfängt zum Start in die Rückrunde am Samstagabend den KSC Hösbach gegen den zum Beginn der Meisterschaftsrunde ein 12:10-Auswärtssieg erkämpft werden konnte. Leider kam Mannschaftskapitän Justin Müller trotz Sieg mit einem Mittelhandbruch aus Hösbach zurück und fehlt seither schmerzlich. Selbst Routinier Andre Backhaus sprang mit seinen 51 Jahren noch einmal in die Bresche, reduzierte das Gewicht um 8 Kilo und stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Im weiteren Verlauf der Hinrunde war der KSC Hösbach die einzige Mannschaft, die dem SC Kleinostheim eine Niederlage zufügen konnte – und das auch noch auswärts, was die Stärke der Hessen untermauert.


In der Rückrunde ist alles anders, denn in den zehn Gewichtsklassen wechselt die Stilarten, so beginnt das Limit bis 57 Kilo den Auftakt nicht mehr im Freistil, sondern im griechisch-römischen Ringkampf. „Wir stellen die Mannschaft entsprechend um und werden weiter um jeden, einzelnen Punkt kämpfen“, ist das Duell gegen den KSC Hösbach für Mannschaftsleiter ein wichtiger Prüfstein für die Rückrunde. „Wir haben sehr schwerfällig begonnen, sind dann aber schnell als Team zusammengewachsen, steht für Guttmann das Ziel ‚Play-Off‘ weiter im Fokus.


Auch für die Rückrunde hat die Mannschaftsleitung des AV Germania einige Überraschungen parat, will den Sturmlauf durch die Hauptrunde auch zum Rückrundenstart fortsetzen.

Doch bevor es am Samstag auf die Ringermatte geht, hat der AVG-Vorsitzende Jens Berndt und sein Team noch alle Hände voll zu tun, um Hygienekonzeptionen zu modifizieren, neue- und neuste Vorgaben in der Musikhalle umzusetzen. „Wir würden uns auch wünschen, dass alles normal über die Bühne geht, aber die Vorgaben müssen nun einmal eingehalten werden“, so Berndt, der darauf hofft, dass die Saison zu Ende geführt werden kann. Der AV Germania ist jedenfalls auf- und an der Matte für die weitere Saison gewappnet.


Jörg Richter

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