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Schöner Empfang für den Champion Franz Richter

  • 24. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Die Ringer des AV Germania Markneukirchen stehen inmitten eines bedeutenden Jahres, denn es ist die 130. Wiederkehr des Gründung eines Kraftsport- und Ringervereins in der Musikstadt. Auch der Förderverein des AV Germania feiert 2026 den 20. Geburtstag seines Bestehens.


Da kommen sportliche Erfolge natürlich gelegen, um diese Jahrestage öffentlichkeitswirksam zu untermauern. Beim Ringertraining am Donnerstagabend wurde der frisch gekürte Deutsche Meister Franz Richter in der Markneukirchner Ringerhalle von den Aktiven und Trainern mit Applaus begrüßt und auch vom Vorsitzenden Jens Berndt und dem sportlichen Leiter Jörg Guttmann herzlich empfangen.


„Es war gerade ein günstiger Zeitpunkt, denn auf den Trainingsmatten war viel los, so das es ein schöner Rahmen für den Empfang unseres nunmehr 5-fachen Deutschen Meisters gab“, freute sich Jens Berndt nicht nur über den Titel des Wahlmarkneukirchners, sondern auch über die große Trainingsteilnahme der Männer.


2011 wechselte Franz Richter vom SAV Leipzig nach Markneukirchen, folgte den Spuren seines Vaters Jörg Richter, der in Markneukirchen das Ringer-A-B-C erlernt hatte. Gleich ein Jahr später holte der damals 12-jährige Franz Richter seinen ersten Deutschen Meistertitel bei den B-Jugendlichen in Torgelow. Bis 2026 folgten vier weitere nationale Meistergürtel, 12 Mal Edelmetall war es bislang insgesamt bei Deutschen Meisterschaften. International gewann Franz Richter 2018 EM-Silber bei den Junioren in Rom (ITA) und im gleichen Jahr WM-Bronze in Trnava (SVK). 2022 hätte es fast mit Bronze bei den Europameisterschaften der Männer in Budapest geklappt, doch die Medaille ging nach einem 1:1 an den Finnen Mäenpää, wobei Richter auf dem Weg ins kleine Finale auch den Vize-Olympiasieger von 2021 in Tokio (JPN) mit 4:1 Punkten bezwungen hatte. Platz 5 am Ende für den AVG-Schwergewichtler in Budapest (HUN).


Als der AV Germania vor drei Jahren aus der 1. Bundesliga abstieg, wechselte Franz Richter zum SC Kleinostheim, mit dem er gleich in seiner ersten Saison die Vizemeisterschaft holte.


Das alles sorgte für viel Gesprächsstoff bei Markneukirchens Bürgermeister Toni Meinel, der den frischgebackenen Deutschen Meister am Freitagmorgen ins Rathaus der Musikstadt eingeladen hatte. „Das war für mich eine besondere Ehre und Anerkennung meiner sportlichen Leistung“, freute sich Franz Richter über den Empfang in der Ringerhalle und die Einladung des Bürgermeisters, wo auch AVG-Vorstand Jens Berndt dabei war und den guten Draht zwischen den Markneukirchner Ringern und der Stadtverwaltung hervor hob.



Im lockeren Gespräch erläuterte Franz Richter seine sportlichen Stationen von seiner Geburtsstadt Leipzig an die Sportschule nach Frankfurt(O.), bis hin an den Standort der Bundeswehr-Sportfördergruppe in Heidelberg, wo er derzeit auch wohnt. Gerne vernahm Bürgermeister Toni Meinel auch das sportliche Ziel des Ringers, der sich für die Olympischen Spiele in Los Angeles qualifizieren möchte, wo er möglichst eine weitere Medaille zur großen Familiensammlung beisteuern möchte, denn seine Mutter Kristina holte 1988 und 1992 Goldmedaillen im Rudern.


Am Ende der Gesprächsrunde sagte Franz Richter beim Foto im Rathaussaal das er sich vorstellen könnte, seine sportliche Laufbahn im Ligenbetrieb in Markneukirchen zu beenden. rjö



 
 
 

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