Auswärtssieg für AVG zum Rückrundenstart in Nürnberg
- antonpetzold
- 10. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Die Zweitligaringer der WKG Markneukirchen/Gelenau feierten beim SV Johannis Nürnberg einen Rückrundenstart nach Maß, die Vogtländer siegten bei den Franken mit 15:11.
Für die Rückrunde verstärkte sich Markneukirchen in den unteren, beiden Gewichtsklassen mit den beiden türkischen Ringern Muhammet Cakir (61 kg/GR) und Mehmet Yüce (66 kg/FR), auf Nürnberger Seite fehlten die beiden Ungarn Zsoltan und Levente Levai, aber auch Routinier Tim Stadelmann. Dafür boten die Franken mit Amangali Bekbulatov und Vitali Eriomenco absolute Weltspitze auf. Insgesamt erwarteten WKG-Trainer Andy Schubert und Mannschaftsleiter Jörg Guttmann nach dem Wiegen ein knappes Ergebnis.
Im leichtesten Limit traf Muhammet Cakir auf den 5. der Weltmeisterschaft von 2022 Amangali Bekbulatov aus Kasachstan, gegen den er mit 1:12 unterlag. Damit gingen drei Mannschaftspunkte an Nürnberg. Den Rückstand machte Murazi Mchedlidze im schwersten Limit postwendend wieder wett, der mit dem Stilartenwechsel zum Rückrundenstart endlich im Freistil kämpfen durfte und seine Freude darüber mit einem 16:0-Überlegenheitserfolg gegen Yusuf Senyigit zum Ausdruck brachte. Einen spannenden Kampf lieferten sich Mehmet Yüce (66 kg/FR), der nach einem Jahr ins Markneukirchner Team zurückkehrte und der aus Hof stammende Enes Akbulut. Am Ende hatte Yüce die Nase mit 6:5 Punkten vorn und sorgte damit für einen weiteren Mannschaftszähler zur 5:3-Führung der WKG.
Die baute Mihail Bradu aus, der in der Rückrunde ins Halbschwergewicht aufsteigt, wo er erneut auf Nürnbergs Neuzugang vom ESV München-Ost Enes Acarer traf, den er schon in der Hinrunde im schwersten Limit bezwungen hatte. Auch diesmal gelang dem Moldawier ein 5:1-Punktsieg. Im letzten Duell vor der Pause bekam es Tolgahan Önder (71 kg/GR) wie schon im Hinkampf mit dem frischgebackenen Vizeweltmeister Vitali Eriomenco zu tun, gegen den der Berliner beim 0:15 chancenlos war.
Zum Start in die zweite Hälfte der Begegnung zwischen Nürnberg und der WKG Markneukirchen/Gelenau gab es eine kleine Überraschung, denn Patryk Dublinowski (86 kg/FR) musste nach einem 3:3 gegen Adam Leifriedt eine knappe Niederlage quittieren, der Nürnberger gewann aufgrund einer Zweierwertung, während Dublinowski nur drei einzelne Punkte holte.
Einen Sieg fürs Selbstbewusstsein gab es für Johannes Adler (75 kg/FR), der sein technisches Können gegen Benny-Ben Berkil mit einem Wurf nach nur 14 Sekunden zeigte und den Vier-Punkte-Vorsprung zum Ende der vierten Minute bis zum Abbruchsieg (16:1) durch technische Überlegenheit ausbaute. „Dieser Sieg war schon sehr wichtig, es war sozusagen schon so etwas wie ein Schlüsselkampf in dieser Begegnung“, freute sich WKG-Trainer Andy Schubert über den Erfolg des Markneukirchner Eigengewächses.
Pascal Mieslinger (80 kg/GR), der sich beim Hinkampf gegen Nürnberg schwer verletzt hatte, verhinderte gegen Michael Janot beim 0:14 eine vorzeitige Niederlage und gab damit nur drei, statt vier Mannschaftspunkte an Nürnberg ab. Damit stand es vor den letzten beiden Begegnungen 11:11. Doch mit Serdar Durmus hat Trainer Andy Schubert noch ein Ass im Ärmel, der Berliner, der vor Wochenfrist in Lichtenfels den einzigen Sieg für die WKG verbuchte, bezwang auch Nico Baumeister mit 13:2 Punkten und sicherte seinem Team drei Mannschaftspunkte. Im letzten Duell des Abends packte der immer besser in Form kommende Justin Müller (80 kg/FR) noch einen 6:4-Punktsieg über Alex Vishniakov zum umjubelten 15:11-Gesamterfolg seines Teams drauf.
„Es war der erwartet schwere Kampf zum Rückrundenstart, den Sieg nehmen wir gerne wieder mit nach Hause, wertet Andy Schubert den Erfolg als starkes Mannschaftsergebnis“.
Jörg Richter




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