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IMPRESSUM

Herausgeber:

AV Germania Markneukirchen e.V.
Schützenstraße 49
08258 Markneukirchen

info@av-germania.de

Telefon: 0160 8535 658

Fax: 037422 74706

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Deutscher Ringerbund             www.ringen.de

Sächsischer Ringerverband     www.sachsenringer.de

UWW                                           unitedworldwrestling.org

Stadt Markneukirchen             www.markneukirchen.de

Mitglieder Vorstand:

 

Vorsitzender:  Jens Berndt

Stellv. Vorsitzender (Sport):  Andre Backhaus

Stellv. Vorsitzender(Ligaverantw.):  Jörg Guttmann

Schatzmeisterin:  Monika Glier

 

Trainingszeiten

 

Trainingszeiten Montag:

18.30 bis 20.00 Uhr Jugend A,Junioren, Senioren


Dienstag:

15:00 bis 16:00 Uhr Schnuppertraining

16.00 bis 17.00 Uhr Mutter-Kind- Bambinogruppe

17.00 bis 18.30 Uhr Jugend E,D,C und B


Donnerstag:

16:00 bis 17:00 Uhr Alte Aktive

17.00 bis 18.30 Uhr Jugend B/C/D/E , weibl. Jugend

18.30 bis 20.00 Uhr Jugend A,Junioren, Senioren


Freitag:

18.00 bis 20.00 Uhr Fußball Herren

Erweiterter Vorstand:

Bundesliga/Organisation:  Andy Schubert

Presse/Internet:  Mario Teschauer

Jugendwart: Nico Picker

Zeugwart: Gerd Kummer

Alte Aktive: Bernd Holzapfel

Kassenprüfer: Marc-Gregor Storch

Kassenprüfer und Sponsorenvertreter: Marcus Müller

AV Germania Markneukirchen e.V. – der vermutlich älteste noch aktive Schwerathletikverein in Sachsen


– Stationen einer langen Ringkampftradition

 

„Von den Anfängen bis 1966 – Ringen um Erfolge und eine eigene Kampfstätte“

1862 wurde in Markneukirchen durch Ernst Peterhänsel in der Restauration „Weidmannsruh“ auf dem Oberen Berg der Verein „Turngemeinde e.V.“ ins Leben gerufen. Aus Mitgliedern dieser Turngemeinde gründete sich 1893 der Männerturnverein. 1896 traten aus der Turngemeinde erneut Vereinsangehörige aus, die am 17.10.1896 den Kraftsportverein „Germania“ gründeten.

Nach der wenige Jahre später stattfindenden Vereinigung mit dem Stemm- und Ringclub „Fortuna“ trat man ab Mai 1907 unter dem gemeinsamen Namen „Kraftsportverein Germania“ auf. Als erster Vorsitzender führte der Musikinstrumentenbauer Max Hoyer den Verein. Dieser blühte in den folgenden Jahren weiter auf und konnte im August 1911 als Zeichen der Einigkeit ein sehenswertes Banner weihen. Dieses ist heute in der Stadt als einziges noch erhalten und hatte in den Jahren nach 1911 noch stürmische Zeiten zu überstehen. In der Zeit danach ging es zunächst weiter voran, und die Sportler nahmen deutschlandweit an Wettkämpfen teil.

Diese Aufwärtsentwicklung, wie auch das gesamte Vereinsleben, unterbrach der 1. Weltkrieg, den 28 Vereinsmitglieder nicht überlebten. Rührige Funktionäre verstanden es nach 1918, den Verein wieder mit frischen Kräften zu entwickeln. Die Ringkämpfer besuchten Kreissportfeste, Gauturnfeste und nationale Wettkämpfe.

1910 EM 9. Platz Oskar Jacob

1923 DM Teilnehmer Fritz Patzig

1923 DM Teilnehmer Kurt Neudel

1927 SM 1. Platz Otto Windisch

1934 SM 1. Platz in beiden Stilarten Erich Sammer

Im Jahr 1934 löste dann Theo Diener den langjährigen Vorsitzenden Max Hoyer ab und leitete die Geschicke des AV Germania, bis der 2. Weltkrieg, aus dem Theo Diener – wie auch 8 weitere Kämpfer – nicht heimkehrte, erneut alle Spuren eines sportlichen Lebens verwischte. Nach dem Zusammenbruch Hitlerdeutschlands ruhte der Ringkampfsport noch weit über 2 Jahre. Erst im September 1947 rief Gerhard Wohlrab, Leiter des Sportamtes beim Rat der Stadt, alle Sportler zu einer gemeinsamen Versammlung ins hiesige Volkshaus. Arno Neudel gab den Aufbau der Sportgemeinschaft bekannt. Als Leiter der Sektion Schwerathletik wurde Rolf Puggel gewählt.

1942 DM-Jugend 2. Platz Gerhard Gütter

1942 DM-Jugend 3. Platz Günter Freidel

Zusammen mit Fritz Patzig und Johannes Diener ging Rolf Puggel als neuer Leiter die Aufgabe an. Nachdem sich eine neue Mannschaft gebildet hatte, fand im Mai 1949 der allererste Nachrkiegskampf gegen den Ortsrivalen Zwota statt, der mit 4 : 3 gewonnen wurde. Bereits im Jahr 1949/50 kam ein regelmäßiger Wettkampfbetrieb zustande. In der neu gegründeten Staffel standen neben Markneukirchen Vereine aus Zwickau, Pausa, Falkenstein, Netzschkau und Reichenbach.

1952 Gesamt-DM 3. Platz Rolf Ritter

1952 Gesamt-DM 2. Platz Gerhard Gütter

1953 DDR-Meisterschaften 1. Platz Fritz Patzig

1954 DDR-Meisterschaften 2. Platz Fritz Patzig

1954 DDR-Meisterschaften 2. Platz Horst Eckhold

1954 DDR-Meisterschaften 3. Platz Franz Sattler

Rolf Puggel erwarb 1955 bei der DHfK (Deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport) in Leipzig die Trainerlizenz und konnte dadurch ab 1956 als hauptamtlicher Trainer in Markneukirchen angestellt werden. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Rolf Puggel übernahm Rolf Ritter die Ausbildung im Kinderbereich, und Werner Geske trainierte die Jugend- und Seniorenmannschaft.

Beachtliche Erfolge krönten die Arbeit der Trainer:

1955

Sattler, Franz 2. Platz DDR-Junioren

Eckhold, Horst 3. Platz DDR-Meister

Raupach, Joachim 2. Platz DDR-Jugend

Sattler, Franz 1. Platz DDR-Meisterschaften

Raupach, Joachim 2. Platz DDR-Jugend

1956

Eckhold, Horst 2. Platz DDR-Meisterschaften

Puggel, Rolf 2. Platz

Muck, Georg 3. Platz

Ritter, Rolf 3. Platz

Sattler, Franz 2. Platz DDR-Junioren

Eckhold, Horst 2. Platz

Sattler, Franz 1. Platz Deutsches Turn- und Sportfest

Muck, Georg 3. Platz

Puggel, Rolf 3. Platz

Raupach, Joachim 2. Platz DDR-Meister in beiden Stilarten

Sattler, Franz 1. Platz DDR-Meister

Puggel, Rolf 3. Platz DDR-Meisterschaft

1957

Sattler, Franz 1. Platz DDR-Meisterschaft

Muck, Georg 3. Platz

Raupach, Joachim 1. Platz DDR-Junioren

Reidel, Jürgen 1. Platz DDR-Jugend

1958

Jacob, Roland 3. Platz DDR-Junioren

Reidel, Jürgen 3. Platz DDR-Jugend

Bauer, Manfred 3. Platz

1956/57 Aufstieg der 1. Mannschaft in die DDR-Oberliga

1959 3. Platz in der DDR-Liga

1959 DDR-Meistertitel der Schülermannschaft

1962 DDR-Meistertitel der Jugendmannschaft

Im Jahr 1959 gelang ein 8 : 8 Unentschieden im Heimkampf gegen den schwedischen Landesmeister Brottarklubb Varnamo. Der Gegeneinladung im Jahr 1961 zum Rückkampf in Skandinavien konnte die heimische Mannschaft nicht folgen, weil der Bau der Berliner Mauer alle Reiseträume platzen ließ.

Jürgen Reidel und Günter Radoll waren sogar zum Kader für die Olympiade von 1960 berufen. Im gleichen Jahr gewinnt Hans-Peter Mehl das Werner-Seelenbinder-Turnier von Leipzig.

1959 Jeske, Gerhard DDR-Jugendmeisterschaft 2. Platz

 

1960

Mehl, Hans-Peter Werner-Seelenbinder-Turnier (57 kg) 1. Platz

Oehm, Dieter Werner-Seelenbinder-Turnier 1. Platz

Reidel, Jürgen Bau-Kollow-Gedenkturnier (63 kg) 3. Platz

1962

Markneukirchen DDR-Jugendmannschaftsmeister 1. Platz

Mehl, Hans-Peter DDR-Jugend 2. Platz

Müller, Wolfgang DDR-Jugend 2. Platz

Weller, Hans-Günter DDR-Jugend 2. Platz

Geske, Werner DDR-Meisterschaften 3. Platz

1963 Geske, Werner DDR-Meisterschaften 2. Platz

1964

 

Geske, Werner DDR-Meisterschaften 1. Platz

Neumann, Wolfgang DDR-Jugend 3. Platz

1965

Pötzl, Reinhard DDR-Jugend 2. Platz

Eberl, Roland DDR-Jugend 2. Platz

Neumann, Wolfgang DDR-Jugend 3. Platz

1966

Rubner, Thomas DDR-Spartakiade 3. Platz

Neumann, Wolfgang DDR-Spartakiade 3. Platz

1968 Eberl, Roland DDR-Jugend 3. Platz

 

„Von 1966 – 1990 – Markneukirchens Ringer auch zu DDR-Zeiten eine Macht“

 

Werner Geske übernahm ab Herbst 1966 das Amt des Vorsitzenden, welches er bis 1993 unermüdlich ausübte.
Nachdem die 1. Mannschaft 1968 aus finanziellen Gründen in die Gruppenliga absteigen mußte, gelang 1970 erneut der Aufstieg in die DDR-Liga. Die Ringerhochburg Markneukirchen wurde 1972 zum Trainingszentrum im Jugendbereich erhoben und hatte in besten Zeiten neben einer ganzen Reihe ehrenamtlicher Übungsleiter 4 bezahlte Trainer zur Verfügung.

1972

Kurzidim, Mario DDR-Meisterschaften 1. Platz

Geske, Harald DDR-Spartakiade 1. Platz

1974

Kurzidim, Mario DDR-Meisterschaften 1. Platz

Smolawa, Franz DDR-Meisterschaften (AK 12) 2. Platz

Appelt, Steffen DDR-Meisterschaften (AK 12) 2. Platz

Bechert, Rainer DDR-Meisterschaften (AK 13) 2. Platz

Gütter, Ralf DDR-Meisterschaften (AK 13) 3. Platz

1975

Petrahn, Michael DDR-Bestenermittlung 1. Platz

Wurlitzer, Hans-Jürgen DDR-Bestenermittlung 3. Platz

1976

Prochnow, Bernd DDR-Meisterschaften (AK 13) 2. Platz

Bechert, Rainer DDR-Meisterschaften (AK 13) 2. Platz

Gütter, Ralf DDR-Meisterschaften 3. Platz

1977

Kurzidim, Mario DDR-Spartakiade 1. Platz

Smolawa, Franz DDR-Spartakiade 1. Platz

Reiner, Torsten DDR-Spartakiade 2. Platz

Mehl, Mario DDR-Spartakiade 3. Platz

1978

Gütter, Ralf DDR-Bestenermittlung der Jugend 1. Platz

Stengel, Mario DDR-Bestenermittlung der Jugend 2. Platz

Geske, Harald DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Henkelmann, Peter DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

1979

Sandner, Ralf DDR-Meisterschaften (AK 12) 1. Platz

Sandner, Uwe DDR-Meisterschaften (AK 13) 1. Platz

Buchwald, Heiko DDR-Meisterschaften 3. Platz

Sandner, Uwe DDR-Spartakiade 1. Platz

Buchwald, Heiko DDR-Spartakiade 2. Platz

Rudau, Uwe DDR-Spartakiade 2. Platz

Geske, Harald DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Als Höhepunkt der sportlichen Entwicklung in den achtziger Jahren ist zweifelsohne der Aufstieg der ersten Männermannschaft in die DDR-Oberliga zu bezeichnen, nachdem in der Saison 1979/80 in der DDR-Liga mit 18 : 6 Punkten der 1. Platz belegt werden konnte.

1980

Sandner, Ralf DDR-Meisterschaften (AK 12) 1. Platz

Holzapfel, Dirk DDR-Meisterschaften (AK 12) 2. Platz

Berndt, Jens DDR-Bestenermittlung Jugend B 2. Platz

Siebenhühner, Ronald DDR-Bestenermittlung Jugend B 1. Platz

Gütter, Ralf DDR-Bestenermittlung Jugend B 1. Platz

Geske, Harald DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

1981

Appelt, Steffen DDR-Bestenermittlung Jugend A 1. Platz

Kurzidim, Mario DDR-Bestenermittlung Jugend A 1. Platz

Berndt, Jens DDR-Bestenermittlung Jugend A 3. Platz

Geske, Harald DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Franke, Jürgen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Sandner, Ralf DDR-Meisterschaften (AK 13) 2. Platz

Adler, Jens DDR-Meisterschaften (AK 13) 3. Platz

1982

Mehl, Mario EM Junioren 7. Platz

Adler, Jens DDR-Meisterschaften (AK 12) 1. Platz

Geske, Harald DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Franke, Jürgen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Geske, Harald DDR-Meisterschaften der Senioren 2. Platz

1983

Smolawa, Franz FILA-A-Turnier in Kuba 3. Platz

Adler, Jens DDR-Meisterschaften (AK 13) 1. Platz

Kollmus, Ulrich DDR-Meisterschaften (AK 13) 3. Platz

Adler, Jens DDR-Spartakiade 1. Platz

Fastenrath, Mario DDR-Spartakiade 2. Platz

Berndt, Jens DDR-Spartakiade 3. Platz

Fastenrath, Mario DDR-Bestenermittlung der Jugend 1. Platz

Berndt, Jens DDR-Bestenermittlung der Jugend 3. Platz

Anger, Steffen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Geske, Harald DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Franke, Jürgen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

Appelt, Steffen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

1984

Storch, Marc-Gregor DDR-Bestenermittlung (AK 15/16) 1. Platz

Fastenrath, Mario DDR-Bestenermittlung (AK 15/16) 3. Platz

1985

Smolawa, Franz FILA-A-Turnier in der Mongolei 1. Platz

Smolawa, Franz FILA-A-Turnier in Bulgarien 6. Platz

Sandner, Jörg DDR-Spartakiade 1. Platz

Weigelt, Sven DDR-Spartakiade 3. Platz

Zeh, Marco DDR-Bestenermittlung (AK 15/16) 2. Platz

Storch, Marc-Gregor DDR-Bestenermittlung (AK 15/16) 2. Platz

Franke, Jürgen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

1986

Teschauer, Enrico DDR-Meisterschaften Jugend 1. Platz

Sandner, Jörg DDR-Meisterschaften Jugend 1. Platz

Zeh, Marco DDR-Meisterschaften Jugend 3. Platz

Zeh, Marco DDR-Bestenermittlung Jugend 1. Platz

Teschauer, Enrico DDR-Bestenermittlung Jugend 1. Platz

Storch, Marc-Gregor DDR-Bestenermittlung Jugend 2. Platz

Weigelt, Sven DDR-Bestenermittlung Jugend 3. Platz

Franke, Jürgen DDR-Bestenermittlung der Senioren 1. Platz

1987

Holzapfel, Dirk EM Junioren 7. Platz

Müller, Marcus DDR-Spartakiade 2. Platz

1988 Müller, Marcus DDR-Meisterschaften Jugend 1. Platz

1989 Müller, Marcus DDR-Spartakiade 2. Platz

1990 Harbig, Daniel DDR-Meisterschaften Jugend 2. Platz

 

„Von 1991 – 2000 – Bewähren unter marktwirtschaftlichen Bedingungen nach der politischen Wende“

 

Nach der politischen Wende vom Herbst 1989 war es mit den hauptamtlichen Trainern vorbei – die Betreuung und das Training mußten ehrenamtlich abgedeckt werden. Daß der Übergang in die sportliche Marktwirtschaft mit gemeinsamen Anstrengungen gelungen war, beweisen zahlreiche Meistertitel bei Sachsenmeisterschaften sowie ein 2. Platz und ein Sieg von Pierre Pardon bei den deutschen Jugendmeisterschaften.
1993 gewinnt die Mannschaft von Trainer Peter Pardon erstmals den Titel eines Sachsenmeisters. Der Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga gegen Zella-Mehlis wird allerdings verloren.
1994 steigt Markneukirchen in die 2. Bundesliga Süd/Ost auf. 1997 wird in der 2. Bundesliga der zweite Platz erkämpft. 1998 wird ungeschlagen in die 1. Bundesliga aufgestiegen.

„Was hier im Vogtland in den vergangenen Jahren auf und neben der Matte von Sportlern und Umfeld geleistet wurde, das nötigt Respekt ab. Es hat sich ja längst in den deutschen Landen herumgesprochen, daß Germania Markneukirchen stets für hochkarätige Kämpfe gut ist und daß hier eine beispielhafte Atmosphäre herrscht, wobei die treuen vogtländischen Anhänger durchaus als 11. Mann der Mannschaft zu sehen sind. Als Aufsteiger gleich das Halbfinale zu erreichen, sagt eigentlich alles.“ (Freistil-Bundestrainer Wolfgang Nitzsche zum Aufstiegserfolg 1998)

1993 Pierre Pardon 2. Platz DM B-Jugend

1994 Pierre Pardon Deutscher Meister A-Jugend

1995

Benjamin Hauck 2. Platz DM B-Jugend

Heiko Holzapfel 3. Platz DM C-Jugend

Pierre Pardon 3. Platz DM Junioren

1996 Heiko Holzapfel 2. Platz DM B-Jugend

1998

Peter Pardon 3. Platz WM Senioren

Heiko Holzapfel 2. Platz DM Junioren

Peter Pardon 2. Platz DM Senioren

Klaus Plaul 2. Platz DM Senioren

Rolf Bleyl 2. Platz DM Senioren

Falk Diener 3. Platz DM Männer

Marko Dämmrich 3. Platz DM C-Jugend

Reinhard Pötzl 3. Platz DM Senioren

1999

Mario Willomeit Deutscher Meister

Heiko Holzapfel Deutscher Meister A-Jugend und Junioren

Peter Pardon 2. Platz DM Senioren

Rolf Bleyl 2. Platz DM Senioren

Die erste Mannschaft mußte sich 1998/1999 erstmals in der 1. Bundesliga beweisen und schaffte dabei einen erstaunlichen 3. Platz. Am 02.01.1999 hat die Mannschaft den 1. Luckenwalder SC ausgeschaltet.

Bei Deutschen Meisterschaften holten unsere Aktiven 3-mal Gold nach Hause: Mario Willomeit bei den Veteranen, Heiko Holzapfel bei der Jugend A und bei den Junioren.
Heiko Holzapfel wurde außerdem „fünffacher“ Sachsenmeister. 2-mal zweite Plätze und 5-mal dritte Plätze ebenfalls bei den Deutschen Meisterschaften bescherten das bis dahin erfolgreichste Jahr.

In der Saison 1999/2000 wurde der AV Germania Staffelsieger der 1. Bundesliga Nord und drang bis ins Halbfinale vor. Im Halbfinale scheiterte er leider an Schifferstadt.

Nach der Punktrunde mit 17 Siegen und einem Remis wurde der AV Germania in der Saison 2000/2001 ungeschlagener Sieger der Staffel Nord in der 1. Bundesliga.
Im Viertelfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft ereilte uns ein vorzeitiges Aus gegen den Angstgegner Köllerbach.

 

„Von 2001 – 2016 – die Markneukirchner Ringer erzielen beachtliche Erfolge“

 

Für die Ausrichtung der Deutschen Freistilmeisterschaften der Männer 2001 in der Freiheitshalle in Hof erhielt unser Verein in seinem 105. Jubiläumsjahr viel Anerkennung ausgesprochen.
André Backhaus holt sich nach 8 Jahren in Hof erneut den deutschen Meistertitel.
Björn Hauck landet unter 20 Bewerbern auf dem 9. Platz.

In der Saison 2001/2002 wiederholt die 1. Mannschaft den Staffelsieg und verweist die Mannschaften des 1. Luckenwalder SC, der WKG Halle-Merseburg-Leuna und der KG Greiz/Mohlsdorf auf die folgenden Plätze. Das erneute Aus kam im Vierteilfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften – Altmeister Schifferstadt war sportlich und wirtschaftlich einfach eine Nummer zu groß.

12.01.2002

VfK Schifferstadt – AV Germania Markneukirchen

14,0 : 9,0

19.01.2002

AV Germania Markneukirchen – VfK Schifferstadt

6,5 : 21,5

In der Saison 2002/2003 bedeuten 14 Siege und zwei Niederlagen – jeweils gegen Luckenwalde – am Ende Platz 2 in der Nordstaffel der 1. Bundesliga. Wieder scheiterte der AV Germania im Vierteilfinale, weil in den Play-off-Runden das Aalener Spitzenensemble nicht zu stoppen war.

Als Höhepunkt des Jahres 2003 ist der Länderkampf gegen Kanada zu werten, der in der Musikhalle ausgetragen wurde und mit einem 16 : 10 für Markneukirchen siegreich entschieden werden konnte. Die Germania-Recken André Backhaus und Benedict Rehbein wurden auf einer Begeisterungswoge jeweils zum Sieg getragen.

In der Saison 2003/2004 wird Germania punktgleich mit dem 1. Luckenwalder SC Gruppensieger mit 28 : 4 –Zählern und zieht erneut im Viertel finale den Kürzeren gegen Aalen.
Die Saison 2004/2005 beendet der AV Germania auf dem 5. Rang innerhalb der 9 Mannschaften zählenden Staffel Nord. Das verflixte 7. Jahr in der höchsten Ringerliga brachte kein Glück! Denn finanzielle Nöte zwangen den Verein in die Knie. Am 26.07.2005 meldete der Verein Insolvenz an – es erfolgt der Abstieg in die Regionalliga. Und dank der Unterstützung von Sponsoren und Vereinsmitgliedern war sichergestellt, daß die Mannschaft unter der Regie des Insolvenzverwalters in die neue Saison der Regionalliga starten konnte.

Durch die Arbeit des im Jahr 2005 neu gegründeten Vereins zur Förderung des Ringernachwuchses konnten Betreuung und Training der Sportler aufrecht erhalten und beachtliche Erfolge bei Einzelmeisterschaften erzielt werden.

2000

Mario Willomeit Weltmeister Senioren

Peter Pardon 3. Platz WM Senioren

Rolf Bleyl 3. Platz WM Senioren

Renata Weller 2. Platz DM weiblich

2001

André Backhaus 5. Platz EM Männer

André Backhaus Deutscher Meister Männer

Robert Gütter Deutscher Meister C-Jugend

Renata Weller 2. Platz DM weiblich

2002

André Backhaus 5. Platz EM Männer

André Backhaus Deutscher Meister Männer

Linda Seifert 2. Platz DM weiblich

Anton Noack 2. Platz DM B-Jugend

Robert Gütter 3. Platz DM B-Jugend

Danny Latzke 3. Platz DM C-Jugend

Reimund Edfelder 3. Platz DM Männer

2003

André Backhaus 4. Platz EM Männer

André Backhaus Deutscher Meister Männer

Robert Gütter Deutscher Meister B-Jugend

Benedikt Rehbein 3. Platz DM Männer

2004

Kai Wedekind Deutscher Meister Männer

Nico Schmidt Deutscher Meister Männer

Bettina Krupke 2. Platz DM weiblich

Steve Prager 2. Platz DM C-Jugend

Linda Seifert 3. Platz DM weiblich

Mario Koch 3. Platz DM Männer

2005

Nico Schmidt 5. Platz EM Männer

André Backhaus Deutscher Meister Männer

Nico Schmidt Deutscher Meister Männer

Mario Koch 2. Platz DM Männer

Sascha Horlbeck 2. Platz DM Junioren

Kai Wedekind 3. Platz DM Männer

Aber auch Unentwegte des gescheiterten Vereins wagten einen Neubeginn: am 14.01.2006 wird der AV Germania 06 e.V. gegründet, der seinen Namen mit Zustimmung der Mitgliederversammlung inzwischen in AV Germania Markneukirchen e.V. geändert hat. In der Saison 2005/2006 wird der Verein in 18 Kämpfen ungeschlagen Staffelsieger und steigt damit erneut in die 2. Bundesliga auf.

Die Saison 2006/2007 beendet der Verein in der 2. Bundesliga mit dem Staffelsieg vor dem Türkischen Ringerverein und dem SV Luftfahrt Berlin. Allerdings läßt der DRB wegen der vorherigen Insolvenz keine Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu. Deshalb wird in der Saison 2007/2008 erneut in der 2. Bundesliga gestartet und mit dem 2. Platz in der Staffel die Qualität der Mannschaft bestätigt. In der Saison 2008/2009 wird mit 14 Siegen und 2 Niederlagen in den Kämpfen der 2. Bundesliga erneut der direkte Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga geschafft.

2006 Franz Süß 2. Platz DM C-Jugend

2007 Franz Süß 3. Platz DM B-Jugend

2009

André Backhaus 3. Platz DM Männer

Mario Koch 3. Platz DM Männer

Florian Rau 3. Platz DM Männer und Junioren

Franz Süß 3. Platz DM A-Jugend

2010 Franz Süß 2. Platz DM A-Jugend

Der Ausflug in die höchste deutsche Ringerklasse ist von kurzer Dauer, denn die Saison 2009/2010 wird auf dem 5. Platz beendet, und in der Saison 2010/2011 ist mit nur 2 Siegen und 16 Niederlagen bei einem Punktestand von 4 : 32 der Wiederabstieg in die niedere 2. Bundesliga vorprogrammiert. „Es war ein Seuchenjahr“ kommentierte seinerzeit der Trainer und Sportler André Backhaus dieses katastrophale Ergebnis und verwies darauf, daß die Mannschaft vom Verletzungspech, von Krankheiten usw. verfolgt war.

Seit Saisonbeginn 2011/2012 wird damit ununterbrochen mit wechselndem Erfolg in der 2. Bundesliga gerungen:

SaisonErreichtes Ergebnis

2011/2012 4. Platz, nachdem in 8 von 18 Kämpfen nur zu neunt gestartet werden konnte

2012/2013 3. Platz

2013/2014 5. Platz – 6 Siegen stehen 8 Niederlagen gegenüber

2014/2015 4. Platz

2015/2016 6. Platz

Auch wenn das „Aushängeschild“ die 1. Mannschaft ist, wird doch in der Nachwuchsarbeit Großes geleistet. Das beweisen nicht zuletzt die Erfolge der A-, B- und C-Jugendlichen und Junioren bei überregionalen Ausscheidungen.

2012

Franz Süß 7. Platz EM Junioren und WM-Teil-
nehmer

Franz Süß Deutscher Meister Junioren und 3. bei den Männern

Franz Richter Deutscher Meister B-Jugend

2013 Franz Süß3. PlatzDM Junioren

2014

Justin Müller 5. Platz EM Kadetten und EM-Teilnehmer

Justin Müller Deutscher Meister A-Jugend und 3. bei den Junioren

2015

Franz Richter 5. Platz EM Kadetten und WM-Teilnehmer

Franz Richter Deutscher Meister A-Jugend