AV Germania trifft auf Wunschgegner Lichtenfels


Endrunden-Auslosung in Heilbronn

Wer soll der Achtelfinalgegner nach den Wünschen des AV Germania Markneukirchen werden ? So die Frage nach dem letzten Vorrundenduell des AVG, zuletzt beim SC Kleinostheim in der Staffel Ost, also noch im Vorfeld der Auslösung, „… also ich würde mir dann schon den AC Lichtenfels wünschen, kurze Fahrten, zwei etwa gleichwertige Mannschaften und großartige Fans, die dann hoffentlich dabei sein können“, so die Antwort von AVG Mannschaftsleiter Jörg Guttmann.


Die Lose wurden durch die beiden 'Nachwuchsringer des Jahres' Lilly Schneider (RV Thalheim) und Nikita Ovsjanikov (RG Lahr) aus der Lostrommel gezogen, die im Vorfeld der Auslosung von den beiden neugewählten DRB-Vizepräsidenten Manuel Senn und Ingo Breuer, sowie von DRB-Jugendreferenten Frank King für ihre Erfolge geehrt wurden.


Doch dann war es zunächst der SV Johannis Nürnberg, der den Vogtländern zugelost wurde, als eines der stärksten Teams aus dem Feld der Dritt- und Viertplatzierten. Doch diese Ansetzung wurde schnell wieder gelöscht, denn gleich danach wurde eine Paarung aus dem Lostopf gezogen, die es in der Vorrunde schon einmal gab. Nach dem DRB-Reglement durfte das nicht sein, die Lose wurden noch einmal zurechtgeschoben, so das am Ende alles passte- und dann passte es auch dem AVG Markneukirchen, denn der Gegner hieß tatsächlich: AC Lichtenfels.


In der starken Vorrundengruppe Südost belegte der AC Lichtenfels hinter Serienmeister SV Wacker Burghausen, dem ASV Schorndorf und dem SV Johannis Nürnberg mit einem ausgeglichenem Punktverhältnis von 10:10 Punkten den 4. Tabellenplatz.

Die Ringer aus der Korbstadt Lichtenfels sind im Hinkampf vor allem in den unteren Gewichtsklassen stark aufgestellt, haben mit Ahmet Peker (57 kg/FR) und Justas Petravicius (61 kg/GR) zwei starke Ausländer verpflichtet. Der Ungar Zsombor Gulyas, der als Trainer am Bundesstützpunkt Leipzig tätig ist, verstärkt Lichtenfels in den mittleren Gewichtsklassen. Mit Schwergewichtler Karl Marbach und Weltergewichtler Niklas Ohff stehen auch zwei Leipziger im ausgeglichenen Feld des ACL. Nicht zuletzt verstärkt auch das Eigengewächs Hannes Wagner das Mittelgewicht seines Heimatvereins, der bei den Europameisterschaften der letzten, beiden Jahre jeweils Bronze gewann.


„Wir haben eine starke Vorrunde hinter uns, müssen uns nicht verstecken“, steckt Mannschaftsleiter Jörg Guttmann die Latte nun etwas höher. Bei einem Sieg über den AC Lichtenfels könnte es dann im Viertelfinale gegen die Red Devils Heilbronn gehen, die allerdings zum erweiterten Favoritenkreis um den Titel gehören. „Doch jetzt gilt unsere Aufmerksamkeit erst einmal dem Achtelfinalduell gegen den AC Lichtenfels“, will sich auch der AVG-Vorsitzende Jens Berndt in der K.-o.-Runde nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen. Der Hinkampf in Lichtenfels steigt am 8. Januar 2022, eine Woche später, am 15. Januar treten die Ringer vom AV Germania dann auf der heimischen Matte gegen die Franken an.


Im Achtelfinale (8.1. Hinkämpfe / 15.1. Rückkämpfe) kämpfen:

SV Johannis Nürnberg – ASV Mainz 88

KSV Witten – KSV Köllerbach

TuS Adelhausen – ASV Schorndorf

RKG Freiburg 2000 – SC Kleinostheim

RSV Rotation Greiz – ASV Urloffen

SV Alemannia Nackenheim – SV Wacker Burghausen

AC Lichtenfels – AV Germania Markneukirchen

KSC Hösbach – Red Devils Heilbronn


Jörg Richter

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