top of page

Europameisterschaft 2024 in Bukarest (ROU)



Am heutigen Montag startet die Europameisterschaft der Männer und Frauen, die bis 19. Februar in Bukarest (ROU) ausgetragen wird. Im schwersten Limit der Griechisch-Römisch-Ringer nominierte Bundestrainer Michael Carl den Markneukirchner Franz Richter für diese Titelkämpfe.


Der AVG-Ringer wechselte vor einem Jahr vom Stützpunkt Frankfurt(O.) nach Heidelberg, wo er am dortigen Olympiastützpunkt unter den Fittichen von Bundestrainer Michael Carl trainiert.


Seither hat Franz Richter an Stabilität und auch an Gewicht zugelegt, doch noch immer zählt er unter den Schweren, die das Maximalgewicht von 130 Kilo ausschöpfen, mit 120 Kilo zu den ‚Leichtgewichten‘. „Das sieht Richter nicht ganz so verbissen, der von seiner guten Kondition lebt, „… ich kann meine Athletik in die Waagschale werfen“, Kräftemäßig kann er durchaus mithalten, 190 Kilo schafft der Markneukirchner 2-Meter-Riese im Bankdrücken, fast das gleiche Gewicht schafft er auch mit Kniebeugen.


Bei den letzten Wettbewerben schöpfte Franz Richter Hoffnung auf internationales Edelmetall, ein zweiter Platz bei den Nordic-Open in Finnland und ein etwas unglücklicher 7. Platz beim Weltranglistenturnier in Zagreb (CRO) stehen zu Buche, für ihn Motivation, für Bundestrainer Michael Carl ein Grund, den AVG-Ringer für die Europameisterschaft zu nominieren.


In Bukarest (ROU) wird es allerdings sehr hart, viele Ringer nutzen die kontinentalen Titelkämpfe zur Standortbestimmung vor den Olympia-Qualifikationswettkämpfen. Damit sind vor allem die olympischen Gewichtsklassen außerordentlich gut besetzt, so auch das Schwergewicht im griechisch-römischen Stil.


„Die Spitze ist dicht beieinander, alles ist möglich“, weiß auch Bundestrainer Michael Carl, der mit seinen Griechisch-Römisch-Spezialisten den Startschuss in diese Europameisterschaft geben wird und auf gute Lose für seine Athleten hofft, aber auch weiß, dass für die Begegnungen auf der Matte eine sehr gute Tagesform vonnöten ist.


Neben Franz Richter wird auch Anton Vieweg (97 kg) auf die Matten in der Arena Piscului treten. Vieweg bestreitet die Einzelwettkämpfe für den RV Lugau. Der Erzgebirger, der in Leipzig am Bundesstützpunkt trainiert, verließ nach Ende der Meisterschaftsrunde den AV Germania und punktet zukünftig für den KSC Hösbach in Liga eins weiter.


Bei den Frauen vertritt Anastasia Blayvas die sächsischen Farben in Bukarest, auch die WM-Dritte des Vorjahres trainiert am Leipziger Bundesstützpunkt. Anne Nürnberger (Apolda) und Eyleen Sewina (Greiz) wurden ebenfalls für die kontinentalen Meisterschaften nominiert.  Die Frauen bestreitet die Titelkämpfe in Wochenmitte, die Freistilringer setzen am 18. Februar den Schlusspunkt.


Text: Jörg Richter

Bild: RVS

190 Ansichten

Comments


bottom of page