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Franz Richter holt Bronze beim Grand Prix von Deutschland

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

AVG-Schwergewichler Franz Richter bestritt am vergangenen Samstag beim Grand Prix von Deutschland, der in Dortmund ausgetragen wurde, gleich fünf Kämpfe. Am Ende wurde es für den Hünen aus dem Vogtland der Bronzeplatz.


In der Vorrunde traf Franz Richter auf den Griechen Chrisidis Achilleas, den er mit 8:0 Punkten vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit durch technische Überlegenheit bezwang. Auch mit Leonhard Junger (AUT) hatte der AVG-Ringer beim 5:1 wenig Mühe.


Richtig schwer wurde es dann gegen den Kasachen Jokhar Uzarov, gegen den er mit 0:1 in Rückstand geriet, dann aber am Mattenrand einen Wurf ansetzte, der mit zwei Punkten belohnt wurde. Am Ende setzte sich Franz Richter mit 3:1 Punkten durch und stand damit im Halbfinale Patrick Neumaier gegenüber, gegen den er bei den vergangenen Deutschen Meisterschaften im Juni noch knapp gewinnen konnte. Diesmal holte der Südbadener den ersten Punkt, der beim 1:1-Endstand entscheidend für den Sieg war.


Neumaier hatte in seiner Vorrundengruppe mit ebenfalls 1:1 Punkten das Nachsehen gegen Jello Krahmer (ASV Schorndorf) gehabt, der dann seinerseits von Alisher Yergali (KAZ) auf beide Schultern gedrückt wurde und ausschied.


Im Kampf um Bronze besiegte Franz Richter den Kasachen Alisher Yergali mit 3:1 Zählern, wobei ihm auch in diesem Kampf ein Wurf gelang, was im Schwergewicht doch Seltenheitswert hat.


„Bronze beim Grand Prix ist natürlich schön, die 1:1 -Niederlage gegen Patrick Neumaier dagegen weniger, ich habe gegen ihn einfach nicht wie zuletzt in meinen Kampf gefunden, aber die Begegnungen gegen die beiden Kasachen waren schon gut“, so Franz Richter, der in der Bundesliga für den SC Kleinostheim kämpft, Einzelturniere wie den Grand Prix und Einzelmeisterschaften jedoch für seinen Heimatverein AVG Markneukirchen bestreitet.


Der Grand Prix von Deutschland war 2026 anders als sonst, die Teilnehmerfelder waren kleiner, die Zuschauertribünen dafür umso voller.


Das sich die Meldungen für Dortmund in diesem Jahr mit nur 70 Teilnehmern in Grenzen hielten, lag unter Anderem auch am eng gestrickten- internationalen Wettkampfkalender mit einer Vielzahl von Meisterschaften und Turnieren im Männerbereich der Griechisch-Römisch-Spezialisten.


Der Zuschauerzuspruch war diesmal weitaus größer, denn der Fußball-Bundesligist BVB Dortmund feierte auf der Strobelallee vor der Helmut-Körnig-Halle und dem angrenzenden Stadion mit über 80.000 Fans den diesjährigen Saisonauftakt. Die Türen der Ringer-Arena standen offen und viele Fußballfans schauten sich die Kämpfe an – und waren begeistert.  Jörg Richter

 
 
 

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