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Franz Richter holt Silber beim Grand Prix von Frankreich


In seinem ersten internationalen Turnier, das Franz Richter wieder für den AV Germania Markneukirchen bestritt, setzte Schwergewichtler Franz Richter ein dickes Ausrufezeichen, beim Großen Preis von Frankreich, der am Wochenende in Nizza ausgetragen wurde, gewann Richter die Silbermedaille.


In seinem Auftaktduell gewann Franz Richter gegen Catriel Muriel (ARG) vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit durch technische Überlegenheit, in der zweiten Begegnung warf er den Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaft von 2022 in Belgrad (SRB), Mantas Knystautas (LIT) aus dem Rennen.

Damit rückte der AVG-Ringer ins Finale, wo er gegen den Vizeweltmeister von 2019 in Astana (KAZ) Oscar Pino Hinds (CUB), dem Nachfolger des legendären Mihail Lopez, mit 0:5 Punkten unterlag. Eine Situation im angeordneten Bodenkampf, nach einer Passivitätsverwarnung reichte dem Kubaner, die entscheidenden Punkte zu holen, danach bestimmte Franz Richter das Geschehen, konnte jedoch seine Aktionen gegen den starken Kubaner nicht in Punkte ummünzen.


Bedingt durch sein Studium an der Europäischen Sportakademie wechselte Franz Richter mit seinem Erststartrecht für nationale- und internationale Einzelmeisterschaften vor drei Jahren zum RSV Hansa 90 Frankfurt(O.), zudem er ohnehin am dortigen Bundesstützpunkt trainierte. Sein Studium hat Franz Richter nun fast beendet und da er auch nicht mehr in Frankfurt(O.) trainiert, sondern an den OSP Heidelberg wechselte, wo auch die meisten DRB-Auswahlringer, sowie die Ringer der Sportfördergruppe der Bundeswehr trainieren, vergab er sein Einzelstartrecht zu Beginn des neuen Jahres zurück nach Markneukirchen. „Die Silbermedaille von Nizza ist ein hervorragender Neustart“, freut sich der AVG-Vorsitzende Jens Berndt über den Rückkehrer, wobei Franz Richter dem Bundesligateam des AVG ohnehin die gesamte Zeit zur Verfügung stand.


„Ich bin mit der Leistung zufrieden, natürlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber wir sind auf einem guten Weg“, so der Silbermedaillengewinner von Nizza, der sich an seinem neuen Standort in Heidelberg wohlfühlt. Mit seiner Silbermedaille trug der Markneukirchner entscheidend zum Sieg der deutschen Auswahl in der Nationenwertung bei,


Mit Marco Stoll (67 kg) startete in Nizza ein zweiter Griechisch-Römisch-Spezialist für den AV Germania Markneukirchen. Stoll hatte im Achtelfinale ein Freilos, unterlag dann jedoch im Viertelfinale gegen Adomas Grigaliunas (LIT). In der Hoffnungsrunde schied Stoll nach einer weiteren Niederlage gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Michael Portmann (SUI) endgültig aus.


Für den Ex-Markneukirchner Erik Löser (82 kg/RSK Gelenau), der vor wenigen Tagen seinen Wechsel zum KSC Hösbach bekannt gab, war der Große Preis von Frankreich nach einer Niederlage gegen den Ukrainer Dmytro Gardubei wieder beendet.


Connor Sammet (97 kg/FC Erzgebirge Aue) schied nach Sieg und Niederlage aus dem Turnier aus, aufgrund geringer Teilnehmerzahlen wurden Erik Löser und Connor Sammet auf Platz drei ihrer Gewichtsklassen gesetzt.


Jörg Richter

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