Germanen reisen zum Derby nach Greiz


Finale Regionalliga Mitteldeutschland 2017

Markneukirchen – Mit 6:0 Punkten steht der AV Germania Markneukirchen an der Tabellenspitze der Bundesliga Staffel-Ost. Der KSC Hösbach, RV Lübtheen und zuletzt der FC Erzgebirge Aue konnten geschlagen werden, doch nun wartet die Stunde der Wahrheit auf die Ringer aus dem oberen Vogtland, denn der schwere Gang zum Derby beim RSV Rotation Greiz steht an.


Greiz hatte zuletzt knappe Kämpfe zu überstehen, beim SC Kleinostheim unterlagen die Ringer um Trainer Tino Hempel mit 13:14, in Aue strichen die Greizer einen 15:12-Erfolg ein. Zuletzt bezwang der RSV Rotation Greiz den KSC Hösbach mit 16:13 in dessen Halle und kämpfte sich damit auf den dritten Platz der Tabelle.

Damit kommt es am Samstag zum Spitzenduell des RSV Rotation Greiz gegen den AV Germania Markneukirchen.

„Es wird ein enger Kampf, dabei wird es wohl schon um die richtige Mannschaftsaufstellung gehen“, erwartet AVG-Trainer Andy Schubert schon einige Überraschungen an der Waage.

Ein Wiedersehen gibt es für den AVG in Greiz mit Ahmed Bilici und Christian Fetzer, die im Vorjahr noch im Ringertrikot des AV Germania Markneukirchen kämpften.


Richtungsweisend dürften schon die ersten Begegnungen werden, wenn Razvan Kovacs im leichtesten Limit auf Routinier Ghennadie Tulbea trifft und Schwergewichtler Franz Richter gegen den Europameister von 2019 Alin Alexuc-Ciurariu auf die Matte tritt. „Man kann wohl jeden, einzelnen Kampf hernehmen, es geht um jeden Kampfpunkt“, so Ex-Europameister Andre Backhaus, der das AVG-Team gemeinsam mit Andy Schubert betreut. Heißt: klare und möglichst hohe Siege, dagegen die Niederlagen so knapp wie möglich halten.


Zudem hat Greiz auch die Kulisse hinter sich, über 1000 Fans waren schon in der Arena an der Eisbahn, die dem RSV Rotation den Rücken stärkten, man muss sehen, wieviele Zuschauer coronabedingt zum ersten Heimkampf des RSV in die Sporthalle dürfen. Laut wird es auf jeden Fall.


Jörg Richter

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