WKG geht in Lichtenfels mit 2:22 unter
- antonpetzold
- 4. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Es war der erwartet schwere Gang der WKG Markneukirchen/Gelenau zum letzten Hinrundenduell beim AC Lichtenfels.
Im Vorjahr standen die Franken noch in der Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, wo die Korbstädter im Viertelfinale am KSC Hösbach scheiterten. Nach der Saison zog der AC Lichtenfels, wie mehrere andere Teams auch, die Mannschaft aus der höchsten Kampfklasse zurück und startete in der 2. Bundesliga neu durch. Der Kern des Teams wurde gehalten, mit Vadim Sacultan (75 kg/FR) und den beiden Weltklasseringern Aliaksandr Hushtyn (98 kg/FR) und Giorgi Melia (130 kg/GR) verstärkte sich Lichtenfels zudem noch und hat nun eine kompakte Mannschaft, die gegen die WKG Markneukirchen/Gelenau schon zur Pause mit 13:0 alles klar machte.
Selbst Punktegarant Patryk Dublinowski (98 kg/FR) unterlag trotz starkem Auftritt gegen den weißrussischen EM und WM-Teilnehmer Aliaksandr Hushtyn mit 2:3 Punkten. Allerdings ist Hushtyn auch ein echter Halbschwergewichtler, während Dublinowski in der Rückrunde in die angestammte 86-Kilo-Klasse zurückwechselt.
Zum Start in die zweite Hälfte standen sich mit Mihail Bradu (86 kg/GR) und dem Lichtenfelser Eigengewächs Hannes Wagner zwei WM-Teilnehmer von Zagreb gegenüber, die den von Taktik geprägten Kampf mit 1:1 Punkten beendeten. Mit dem letzten, vergebenen Punkt sicherte sich Wagner den Mannschaftszähler für den ACL. Dann die Ehrenpunkte für die WKG, die Serdar Durmus (71 kg/GR) gegen Raphael Titze holte, der vor dieser Saison vom AV JC Zella-Mehlis nach Lichtenfels gewechselt war. Der Berliner Griechisch-Römisch-Spezialist, der nun schon das zweite Jahr im Trikot des AV Germania kämpft, gewann mit 8:1 Punkten und holte damit die einzigen, beiden Mannschaftspunkte für die WKG Markneukirchen/Gelenau. Der AC Lichtenfels signalisierte mit dem 22:2-Sieg zum Ende der Hinrunde, wo es für die Franken hingeht, die mit der Auflösung der 2. Bundesliga zum Ende der Saison wieder erstklassig kämpfen wollen.
Jörg Richter



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