WKG-Ringer vor 450-Kilometer-Trip zur ‚Rückrunden-Wundertüte‘ nach Lübtheen
- antonpetzold
- vor 16 Stunden
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Für die Zweitligaringer der WKG Markneukirchen/Gelenau steht am Samstag der ‚lange Kanten‘ nach Lübtheen zum Tabellenletzten an. Der RV Lübtheen entwickelte sich in der Rückrunde zu einer Wundertüte, beim letzten Heimkampf stürzten die Nordlichter, die bis dahin noch sieglos waren, den Herbstmeister KSV Witten von der Tabellenspitze. Mit 17:14 bezwangen die Schützlinge von Jens Uwe Sievertsen den bis dato ungeschlagenen KSV, wobei Witten in der Rückrunde scheinbar nicht so gut aufgestellt ist, wie noch in der Hinrunde. Mit Krzysztof Bienkowski, Hisir Ozdoev, Andrzej Sokalski und Zbigniev Baranowski hat Lübtheen absolute Weltspitze im Aufgebot, wobei auch noch Artur Omarov und Turpal Bisultanov für Einsätze bereitstehen. „Wenn Lübtheen alle Verstärkungen an Bord habt, dann wird es verdammt schwer für uns“, so Mannschaftsleiter Jörg Guttmann mit vorsichtigem Optimismus.
Doch die sportliche Leitung schaut auf eigene Stärken, so brennt vor allem Muhammat Cakir auf den nächsten Einsatz, der nach schwachem Kampf am vergangenen Samstag auf Wiedergutmachung aus ist. „Wenn wir den Anschluss zur Spitzengruppe nicht ganz verlieren wollen, müssen wir in Lübtheen punkten“, hofft WKG-Trainer Andy Schubert auf eine Reaktion seines Teams auf die Heimniederlage gegen den FC Erzgebirge Aue am vergangenen Wochenende. Den Heimkampf gewann die WKG Markneukirchen/Gelenau in der Hinrunde mit 26:2 deutlich.
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Vor einem absoluten Spitzenkampf steht die WKG Gelenau/Markneukirchen II am Samstagabend beim Duell in AC Werdau in der Regionalliga Mitteldeutschland. Die Westsachsen unterlagen beim RC Germania Potsdam und erzielten in der Hinrunde bei der WKG Pausa/Plauen ein 17:17-Unentschieden. Alle anderen Duelle verbuchte der AC Werdau bislang für sich, auch den Rückkampf gegen die WKG Pausa/Plauen vor einer Woche, der mit 16:10 gewonnen wurde.
Die WKG Gelenau/Markneukirchen hatte als Vorjahressieger einen fehlstart in die Saison, die Ringer um Trainer Björn Lehnert unterlagen mit 10:19 beim AC Werdau und eine Woche später mit 14:15 in Pausa. Doch dann fing sich die WKG und kämpfte sich zurück in die Spitzengruppe. Die WKG Pausa/Plauen wurde im Rückkampf mit 22:10 bezwungen, nun steht der Rückkampf gegen Werdau an, mit einem Sieg könnte die WKG Gelenau/Markneukirchen II als Tabellenzweiter mit dem Tabellenführer AC Werdau gleichziehen.
Eine kleine Sensation schaffte am vergangenen Samstag das Oberligateam der WKG Gelenau II/Markneukirchen III gegen den Tabellenführer KFC Leipzig. Der Vorkampf in der Schrott-Stark-Arena konnte spannender nicht sein, erst im letzten Duell wurde die Begegnung zugunsten der gastgeber entschieden. Die beiden Markneukirchner Jimmi Rudau (130 kg), der einen Schultersieg zum Gesamterfolg beisteuerte und Richard Bereitenbach, der seinen Kampf nach Punkten gewann, waren in dieser Begegnung erfolgreich. Es war der erste Sieg der WKG Gelenau II/Markneukirchen III in dieser Saison, den die jungen Ringer aus dem Vogtland und Erzgebirge mit den schon anwesenden Zuschauern in Markneukirchen gebürend feierten.
Unterwegs ist am Wochenende auch die C- und D-Jugend, die im griechisch-römischen Stil um Bezirksmeistertitel kämpft, ebenso wie der weibliche Bereich. Ausgetragen werden die Bezirksmeisterschaften in Thalheim.
Jörg Richter


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