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Abschiedstour aus der 1. Bundesliga führt am Samstagabend nach Hösbach

Mehmet Yüce (AV Germania) mit Weltmeister Abakarov (Kleinostheim)

Die Bundesligaringer des AV Germania Markneukirchen gehen in der höchsten Kampfklasse auf Abschiedstour. Zur letzten Auswärtsbegegnung müssen die Schützlinge des Trainergespanns Andy Schubert und Andre Backhaus zum KSC Hösbach reisen.


Die Hessen stehen am Ende einer Vorrunde mit Höhen und Tiefen, erst am vergangenen Samstag schaffte der KSC Hösbach mit einem Sieg beim AC Lichtenfels als Tabellenvierter den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. „Es ist nicht davon auszugehen, dass der KSC jetzt locker lässt, mit Blick auf die Playoffs werden die Hessen eine starke Mannschaft auf die Matte schicken“, verweist Andre Backhaus auf den letzten Heimkampf des KSC Hösbach, wo zum Lokalderby gegen Kleinostheim über 1000 Zuschauer in die Arena kamen.


Ganz so viele dürften es gegen Markneukirchen nicht werden, zumal alle wichtigen Entscheidungen in der Vorrundenstaffel Ost bereits gefallen sind.


„Auch wenn der Abstieg bereits besiegelt ist, wollen wir eine schlagkräftige Mannschaft nach Hösbach entsenden, um uns würdig aus der höchsten Kampfklasse zu verabschieden“, wird es aus Sicht des AVG-Mannschaftsleiters Jörg Guttmann am Samstagabend einige spannende Duelle geben. KSC-Trainer Mario Wohlfahrt kann einige internationale Spitzenringer aufbieten, so gewann Robert Baran (130 kg/FR) 2021 Silber bei den Militär-Weltmeisterschaften, ein Jahr später holte der Pole Bronze bei den Europameisterschaften in Budapest (HUN) und auch im Limit bis 61 Kilo kann Hösbach mit dem Kasachen Daulet Temirzhanov einen Weltklasseringer auf die Matte schicken. Nicht zuletzt hat auch der Bulgare Aik Mnatsakanian (80 kg/GR) einen Vertrag bei den Hessen, der wie Robert Baran 2022 in Budapest EM-Bronze gewann.


Gegen diese drei Hösbacher stellt Markneukirchen mit Danylo Kartavyi (130 kg/FR), Anatolii Buruian (61 kg/FR) und Luca Dariozzi (80 kg/GR) ebenfalls seine Punktgaranten, was spannende Duelle verspricht. Auf das Duell von DRB-Auswahlringer Tim Müller gegen Markneukirchens Mokhmad Dadaev können sich die Zuschauer ebenfalls freuen, beide Freistilringer boten bislang starke Kämpfe und viele Siege in ihren Vorrundenbegegnungen.


Der Blick der Verantwortlichen beim AV Germania Markneukirchen geht aber auch schon auf das nächste Wochenende, wenn am 16.12. der letzte Bundesliga-Heimkampf gegen den RSV Rotation Greiz ansteht. Beide Teams treten gemeinsam den Weg in die 2. Bundesliga an, doch das Vogtland-Derby hat seine eigenen Gesetze, da will jeder gewinnen und es geht um jeden einzelnen Punkt. Darauf können sich die Zuschauer schon jetzt freuen.


Jörg Richter

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