AVG-Ringer Franz Richter holt den Deutschen Meistertitel ins Vogtland
- vor 7 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Franz Richter vom AV Germania Markneukirchen hat am vergangenen Samstagnachmittag den Deutschen Meistertitel im griechisch-römischen Stil erkämpft. Im Finalduell setzte er sich gegen Patrick Neumaier (KSV Hofstetten) mit 2:1 Punkten durch und holte damit seinen insgesamt 5. Deutschen Meistertitel ins Vogtland.
Franz Richter startete mit souveränen Siegen gegen Alexander Kreimer (SV Wacker Burghausen) den er mit 9:0 Punkten durch technische Überlegenheit bezwang und Calvin Keil (RG Lahr), den er ebenfalls noch in der ersten Runde der Begegnung mit dem gleichen Ergebnis (9:0) in die Schranken wieß.
Dann wartete Patrick Neumaier im letzten Vorrundenduell, gegen den er im Vorjahr mit 1:1, bedingt durch die zuerst vergebene Wertung im Finale unterlag. Diesmal holte sich Franz Richter den ersten Punkt durch offensive Kampfesweise und wurde damit nach erneutem 1:1-Endstand zum Sieger erklärt. D
Da nur 7 Starter im schwersten Limit bis 130 Kilo antraten, mussten die beiden Erstplatzierten jeder Vorrundengruppe das Halbfinale bestreiten. In diesem Duell setzte sich Franz Richter im Schnelldurchlauf mit 8:0 gegen Kilian Schäfer (KSV Köllerbach) durch, damit kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Patrick Neumaier, der das zweite Halbfinale gegen den Neu-Greizer Ilja Klasner mit 5:1 Punkten gewonnen hatte.
Auch diesmal sicherte sich Franz Richter den ersten Punkt, der bei einem 1:1 den Sieg bedeutet. Doch Neumaier forderte nach einer stürmischen Aktion Videobeweis, da er sich bei seinem Angriff behindert fühlte. Die Challenge wurde abgewießen und Franz Richter erhielt damit einen weiteren Zähler zum 2:1. Diesen Vorsprung verteidigte er gegen den anstürmenden Südbadener bis zum Schlusspfiff und ließ sich dann von den Zuschauern und der großen sächsischen Delegation feiern.
Mit Erik Löser (87 kg) vom Markneukirchner Partnerverein RSK Gelenau holte ein weiterer Griechisch-Römisch-Ringer aus dem sächsischen Lager einen Titel, die beiden Ex-Markneukirchner Anton Vieweg (97 kg/RV Lugau) und Marco Stoll (67 kg/FC Erzgebirge Aue) gewannen Bronzemedaillen.
Nichts zu holen gab es für die beiden Markneukirchner Freistilspezialisten. Johannes Adler (70 kg) verlor seinen Auftaktkampf gegen Abdulsalam Katsumata (SC Kleinostheim) knapp mit 1:2 Zählern. Da der hessische Ringer das Finale verfehlte, konnte das Markneukirchner Eigengewächs auch nicht mehr in der Hoffnungsrunde neu ins Kampfgeschehen eingreifen. Ebenso erging es Richard Breitenbach, der sich im Limit bis 74 Kilo der sehr starken Konkurrenz stellte. Der Sportschüler stand gegen Jannis-Valerien Rebholz (VfK Eiche Radolfzell) beim 0:10 auf verlorenem Posten. Auch Rebholz verpasste den Finaleinzug, damit war das Meisterschaftsturnier auch für den jungen AVG-Freistilringer beendet. Platz 13 am Ende für Richard Breitenbach, Platz 15 für Johannes Adler.
Große Freude herrschte im sächsischen Lager, denn bei diesen Titelkämpfen in Elsenfeld fuhren vor allem die Frauen, aber auch die Männer in beiden Stilarten hervorragende Ergebnisse ein, die sächsischen Frauen wurden beste Landesorganisation, die Griechisch-Römisch-Spezialisten kamen hinter Bayern und Südbaden auf den 3. Platz der Länderwertung, die Freistilringer standen in der Endabrechnung der dreitägigen Titelkämpfe auf Rang 5. rjö


_ai.png)








Kommentare