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Heimvorteil gut genutzt, klarer Sieg für die WKG

  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die WKG Markneukirchen/Gelenau nutzte am 3. Kampftag der neuen Saison in der Regionalliga Mitteldeutschland ihren Heimvorteil zum klaren 19:12-Erfolg.


Die Ausgangslage vor dem Duell des Tabellenzweiten gegen das Schlusslicht aus Niedersachsen war klar, die WKG Markneukirchen/Gelenau ging als Favorit auf die Matte,

Hannover hingegen blieb im vergangenen Jahr ohne Sieg, musste aber nicht absteigen, da nur 9 Teams in der Regionalliga antraten. Doch auch in dieser Saison wurde es nicht besser, nach zwei klaren Niederlagen stehen die Niedersachsen erneut am Tabellenende. 

Grund für das WKG-Trainergespann auf Eigengewächse zurückzugreifen, mit Ivan Matsiutenko verblieb nur eine Ausländerposition von vier möglichen besetzt. Bedingt durch die Sperre von Islam Alyev konnte das Limit bis 71 Kilo nicht besetzt werden und so lag die WKG nach Niederlagen von Mohammed Yalcin (61 kg/FR) und Jonny Uhlig (66 kg/GR) in den leichten Gewichtsklassen, sowie nach Siegen durch Erwin Lerchenberger (130 kg/GR) und Evan Rossow (98 kg/FR) bei den schweren Jungs mit 6:8 im Rückstand.

Muhammed Yalcin unterlag dem überaus starken Matvii Tytiuk, der alle bisherigen Kämpfe für Hannover gewinnen konnte mit 3:7 Punkten. Erwin Lerchenberger setzte sich danach im schwersten Limit gegen Dragos Bounegru mit technischer Überlegenheit (16:0) durch, während Johnny Uhlig (66 kg/GR) gegen Davlatjon Kamolov mit 9:16 Zählern unterlag. Doch Ewan Rossow brachte die WKG durch einen 6:3-Sieg über Vladislav Vogelmann wieder in Führung, bevor dem Hannoveraner Nikita Tytiuk (71 kg/FR) die Siegpunkte kampflos zugesprochen wurden. 


Doch dann warf die WKG Markneukirchen/Gelenau im Sportareal Erzgebirgsblick den Motor an, Marten Scheel (86 kg/GR), Tolgahan Önder (75 kg/FR) und Robert Krause (80 kg/FR) drehten den Kampf zum 15:8. Scheel bezwang Iraklii Salakaja mit 4:2 Punkten, während Tolgahan Önder gar nicht kämpfen brauchte, da sein Gegner Batuhan Durmus für diese Gewichtsklasse zu schwer war. Robert Krause (80 kg/FR) hatte in der vierten Minute seiner Begegnung gegen Rikardo Zoga 16:0 Punkte erkämpft, damit wurde der Kampf wegen technischer Überlegenheit abgebrochen. Johannes Adler gab die vier Mannschaftspunkte bereits an der Waage zum 15:12 ab, da er das vorgeschriebene Gewichtslimit nicht einhielt, doch dann machte Ivan Matsiutenko (80 kg/GR), der gemeinsam mit Marten Scheel aus Warnemünde nach Markneukirchen gerückte war, den Sack zu. Matsiutenko führte gegen Noah-Ali Hatipoglu bereits mit 11:0 , als der Hannoveraner verletzungsbedingt aufgab. „Wir haben unseren Favoritenstatus genutzt, um junge Ringer Kampferfahrungen machen zu lassen“, freute sich der AVG-Vorsitzende Jens Berndt über den Auftritt der Eigengewächse, die am Ende mit 19:12 vor über 200 Zuschauern gewannen.


Am kommenden Samstag kommt es zum Vogtland-Derby zwischen der WKG Markneukirchen/Gelenau und der WKG Pausa/Plauen. Der erste Saisonheimkampf in der Markneukirchner Schrott-Stark-Arena ist in das traditionelle Knoblauchfest des AV Germania eingebunden, der Anpfiff erfolgt bereits um 18 Uhr.


Jörg Richter



 
 
 

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