Knoblauchfest der Markneukirchner Ringer kam gut an

Das Knoblauchfest hat schon eine lange Tradition in Markneukirchen. Die Ringer hoben das Fest vor vielen Jahren aus der Taufe, als Einstimmung auf die bevorstehende Saison. So stellte Mannschaftsleiter Jörg Guttmann den Fans, Partnern und Sponsoren das Team in den vergangenen Jahren einzeln vor.
Inzwischen wurde das Knoblauchfest, das seinen Namen vom Gewürz erhielt, das mit Steak und gebratenen Pilzen reichlich verabreicht wird, zu einem Volksfest.
Auch in diesem – dem 130. Jahr, seit es Ringkämpfer in Markneukirchen gibt, startete das Knoblauchfest mit einem Familiennachmittag. Bei Kaffee und Kuchen wurden die Gäste von den Tubonauten unterhalten, einer Blasmusikkapelle, die sich aus Gymnasiasten zusammensetzte, die in Markneukirchen ihr Abitur ablegen. Statt Polka gab es moderne Schlager und Rockmusik – aber eben auf Blasinstrumenten, was beim sehr gemischten Publikum sehr gut ankam.
Wie immer waren es die aktiven und ehemaligen Ringer selbst, die am Grill Fleisch und Würste verkauften, aber auch selbstgebackenen Kuchen für die vielen Gäste anboten, während die Kinder die Hüpfburg in Beschlag nahmen.
Ab 18 Uhr zog das Vogtland-Derby zwischen der WKG Markneukirchen/Gelenau und der WKG Pausa/Plauen die Fans, aber auch viele Gäste des Festes in seinen Bann, das Ergebnis von 16:15 für das heimische Team sagt schon vieles über den Spannungsgehalt der Begegnung aus.
Nach dem Kampf der beiden vogtländischen Teams, ging es im Außenbereich der Ringerhalle weiter, der Ringkampf bietet derzeit mit dem Ligageschehen, aber auch in der Vorstandsetage des Ringer- Verbandes Sachsen viel Gesprächsstoff, dabei war der Stand der Firma Biermüller als ‚Stammtisch‘ gefragt, während im Festzelt Rockmusik gespielt wurde.
Jens Berndt, Vorsitzender des AVG Markneukirchen freute sich: „… unser Fest war gut besucht, die sehr schöne Darbietung der jungen Gymnasiasten hat mich überrascht, die Tubonauten kann man guten Gewissens weiterempfehlen und auch am Abend kamen viele Markneukirchner aus allen Altersklassen zusammen, um mit uns zu feiern“.
Jörg Guttmann bedankte sich im Namen des gesamten AVG-Vorstandes bei allen Helfern: „Danke an alle, die mit angepackt haben – beim Aufbauen, Abbauen, Vorbereiten, Verkaufen, Ausschenken, Aufräumen und bei all den vielen kleinen Dingen, die oft im Hintergrund passieren und trotzdem unverzichtbar sind. Jeder von euch hat Zeit, Kraft und Engagement eingebracht. Es wurde geschleppt, geräumt, organisiert, improvisiert und vermutlich auch der eine oder andere Tropfen Schweiß vergossen. Vor allem aber wurde gemeinsam angepackt, geholfen und dafür gesorgt, dass am Ende alles funktioniert hat. Genau das macht unseren Verein aus: Wir können uns aufeinander verlassen und halten zusammen, wenn es darauf ankommt!“
Jörg Richter












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