U20 DM: AVG-Freistilringer mit Niederlagen aber auch mit Lichtblick
- vor 2 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Bei den Deutschen Meisterschaften der U-20 im Freistil waren auch zwei Ringer des AV Germania Markneukirchen in im Hagener Sportzentrum am Start. Trotz eines kurzfristigen Wechsel des Austragungsortes schafften es die Ausrichter vom KSV Hohenlimburg, die Titelkämpfe reibungslos - und als Sieger der Vereinswertung - an allen drei Wettkampftagen über die Bühne zu bekommen.
Aus Sicht des AV germania Markneukirchen trübten sich die Aussichten auf Edelmetall am Samstagvormittag schnell ein.
Johannes Adler (70 kg) startete zwar mit einem 4:2-Punktsieg über Fabian Wächter (KSC Motor Jena) in die Titelkämpfe, wurde dann jedoch gegen den späteren Deutschen Meister Jason Keil (TuS Adelhausen) nach einer 2:0-Führung geschultert, unterlag danach gegen Joey Wrensch (1. SV Pößneck) und schied auf Rang 8 unter den 13 Startern dieser Gewichtsklasse aus. "Es war schon eine hammerharte Gewichtsklasse und wenn Johannes Adler seinen Hoffnungsrundenkampf gegen Joey Wrensch siegreich gestaltet, dann kämpft er gar um eine Medaille", analysierte AVG-Trainer Andy Schubert und hebt die positiven Aspekte hervor: "... Johannes hat sich sehr gut auf die Titelkämpfe vorbereitet, die reduzierung des Körpergewichtes auf 70 Kilo hat auch gut geklappt und mit dem ersten kampf bin ich auch zufrieden." Das beim Ringen auch einmal eine Technik gekontert werden kann, akzeptiert Schubert, unterstreicht aber auch, dass sein schützling bis dahin in Führung lag, als eine Bodentechnik gegen den späteren Deutschen Meister 'nach hinten losging'.
Am Hoffnungsrundenduell gegen Joey Wrensch kritisierte Andy Schubert vor allem, dass sein Schützling die taktische Linie verließ, "... in Rückstand liegend wollte er zuviel, da macht man Fehler und verliehrt noch mehr Punkte", so der Coach zur 5:11-Punktniederlage, die das Aus bedeutete.
Fünf Teilnehmer stellten sich im schwersten Limit bis 125 Kilo, mit denen auch Markneukirchens Jimmy Rudau über die Waage ging. Doch der AVG-Schwergewichtler fand überhaupt nicht ins Turnier, verlor alle vier Duelle vorzeitig und beendete die Titelkämpfe auf Rang 5. "Das Gesamtergebnis mag klar anmuten, doch das war es aus meiner Sicht nicht", erkannte Schubert bei seinem Schwergewichtler vermeidbare Fehler, die ihm im besten Fall eine Medaille gekostet haben.
Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft,richtet AVG-Trainer Andy Schubert den Blick gleich wieder nach vorn; „… bei Jimmy Rudau fehlt einfach die Kampferfahrung, aber alle Fehler die gemacht wurden, kann man im Training korrigieren, das macht mich für die Zukunft optimistisch".
Jörg Richter


_ai.png)








Kommentare