Landesmeisterschaften 2022


Glückliche Medaillengewinner des AVG Markneukirchen, v.l. Doppel-Sachsenmeister bei den Kadetten Johannes Adler, Silberjunge Tristan Schneidenbach und B-Jugend-Sachsenmeister Richard Breitenbach.

Zum Auftakt der Landesmeisterschaften 2022 gewannen die Freistilspezialisten des AV Germania Markneukirchen dreimal Gold und einmal Silber.

Gefordert waren die Junioren, sowie die A- und B-Jugendlichen, die ersten Sachsenmeistertitel wurden in diesen drei Altersklassen sowohl im Freistil, als auch im griechisch-römischen Stil vergeben. Austragungsort war die Sporthalle des Gymnasiums in Werdau.

Zwei Starter des AV Germania Markneukirchen waren traditionsgemäß im Freistil unterwegs, nur Johannes Adler trat sowohl im Freistil, als auch im griechisch-römischen Stil an, wagte damit einen Doppelstart. Und der hat sich gelohnt !

Johannes Adler (65 kg) will es in diesem Jahr wissen, hatte sich intensiv auf die Titelkämpfe vorbereitet und profitierte dabei vor allem von Anwesenheit des russischen Spitzenringers Valerij Borgoiakov. Gegen Otto Lehmann (RV Thalheim) und Thorben Ebert (FCE Aue), die ebenfalls in beiden Stilarten kämpften, gelangen dem Markneukirchner insgesamt vier Siege, der damit Doppel-Sachsenmeister wurde und mit zwei Goldmedaillen zurück nach Markneukirchen fuhr. "Der Trainingsfleiß der vergangenen Wochen hat sich heute ausgezahlt, Johannes hat vier gute Kämpfe gezeigt", so das Trainergespann Bettina Wirth und Anton Noack zufrieden.

Gejubelt werden durfte auch über den Siegeszug von Richard Breitenbach (62 kg) bei den B-Jugendlichen, im Freistil. Gegen Merlin Fritzsche (Lugau), Erwin Lerchenberger (Gelenau) und Mateo Oczenaschek (Aue) fuhr der Sportschüler, der am Bundesstützpunkt Leipzig lernt und trainiert, klare Siege ein und sicherte sich den Sachsenmeistertitel seiner Gewichtsklasse.

Den drei Goldmedaillen von Adler und Breitenbach fügte Juniorenringer Tristan Schneidenbach (92 kg) eine Silbermedaille hinzu, die dem AVG-Ringer, der erst spät in diese Kampfsportart eingestiegen ist, viel Auftrieb geben sollte.

"Das Turnier war mit 130 Startern in drei Altersklassen und zwei Stilarten dünn besetzt, für unsere Athleten aber wichtig, um Kampferfahrungen zu sammeln", so Anton Noack, der in diesem Jahr seine aktive Laufbahn beendete, aber die Erfahrungen weiterhin an den Nachwuchs weiter gibt.


Johannes Adler in Aktion

Jörg Richter

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